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Erotik in Hamburg - Modelle, Nachtclubs und Sexshops

Die Reeperbahn in Hamburg

Reeperbahn & Co. – Erotik in Hamburg

Wenn es darum ginge, eine deutsche Erotik-Hauptstadt zu küren, hätte Hamburg sicherlich hervorragende Chancen auf diesen Titel. So vielfältig und so offen sichtbar wie hier sind Erotik-Szene und erotisches Gewerbe kaum in einer anderen Stadt Deutschlands. Das vor allem auch der Tatsache zu verdanken, dass Hamburg schon seit vielen Jahrhunderten eine bedeutende Hafenstadt ist. Zum einen herrschte in Hafenmetropolen schon in früheren Epochen eine besonders weltoffene und tolerante Atmosphäre, und zum anderen gab und gibt es hier durch die zahlreichen Seeleute eine rege Nachfrage und beste Rahmenbedingungen für erotisches Gewerbe aller Art.

Im gesamten Hamburger Stadtgebiet finden sich Etablissements für erotisches Gewerbe in den unterschiedlichsten Varianten, angefangen von Tabledance-Bars, Nachtbars und Erotikclubs über Sexkinos, SM-Clubs und Dominastudios bis hin zu Salons für erotische Massagen und diskreten Modellwohnungen. Die größte Dichte und Vielfalt an Rotlicht-Offerten findest Du jedoch auf dem Hamburger Kiez im Stadtteil St. Pauli. Dort befindet sich Hamburgs berühmtes Rotlicht- und Vergnügungsviertel, das längst nicht mehr nur liebeshungrige Seeleute und Hamburger, sondern auch zahlreiche Touristen aus aller Welt anzieht. Falls Du nicht nur aus touristischem Interesse hierher kommst, sondern ein faszinierendes erotisches Erlebnis suchst, dann findest Du hier erotisches Gewerbe und entsprechende Offerten in einer so großen Auswahl, wie Du sie sonst nur selten irgendwo anders entdecken wirst. Und umgekehrt gilt natürlich auch: Wenn Du auf dem Hamburger Kiez als Sexworkerin aktiv werden möchtest, dann wirst Du hier auf so zahlreiche potenzielle Kunden treffen wie an kaum einem anderen Ort Deutschlands.

Besonders bekannt ist natürlich die Reeperbahn. Sie gilt als die „Hauptstraße“ des Hamburger Kiezes und ist nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland vielen Menschen ein Begriff. Die „sündige Meile“ Hamburgs ist mittlerweile ein fester Programmpunkt bei zahlreichen Anbietern von Stadtdrundfahrten und -rundgängen in der Hansemetropole und blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Ihren Namen bekam sie von den sogenannten Reepschlägern oder Reepern, die zur Herstellung von Seilen und Schiffstauen eine gerade und wenigstens 300 Meter lange Bahn benötigten. Der Straßenname Reeperbahn findet sich daher nicht nur in Hamburg, sondern auch in zahlreichen anderen norddeutschen Städten. Rope und Reep, die im Englischen und im Niederländischen verwendeten Begriffe für Seil, lassen gut die sprachliche Verwandtschaft mit den Reepern und der Reeperbahn erkennen. Historisch betrachtet, ist der Straßenname im Fall von Hamburg allerdings nicht ganz exakt, denn die von den Hamburger Reepern genutzte Bahn befand sich auf der parallel dazu verlaufenden Simon-von-Utrecht-Straße.

Bevor sich Hamburg nach der Aufhebung der Torsperre in den 1860er Jahren immer stärker ausdehnte und sukzessive mit den umliegenden Städten und Gemeinden zusammenwuchs, befand sich die Reeperbahn streng genommen gar nicht in Hamburg. Vielmehr lag sie genau zwischen Hamburg und Altona. Die Hamburger Stadtgrenze markierte dabei das Millerntor, die Grenze Altonas hingegen das Nobistor. Aufgrund dieser besonderen Lage wurde die Reeperbahn zu einem bevorzugten Ansiedlungsort für Personen und Gewerbe, die innerhalb der beiden Städte nicht erwünscht waren, jedoch eine Einbindung in das Stadtleben anstrebten. Auch erotisches Gewerbe fand hier schon früh seinen Platz. Heute ist der Name Reeperbahn schon fast zum Synonym für den Hamburger Kiez geworden, obwohl das Hamburger Rotlicht- und Vergnügungsviertel noch eine Reihe weiterer Straßen umfasst. Besonders bekannt sind die Große Freiheit und die Herbertstraße, die als reine Bordellstraße nur für Fußgänger zugänglich und durch Sichtblenden gegenüber den angrenzenden Straßen abgeschirmt ist.

Charakteristisch für die Reeperbahn und ihre Umgebung ist der bunte Mix von Gastronomie, Kultur, Erotik und anderen Vergnügungen. Erotisches Gewerbe findet sich hier neben Musikclubs, Restaurants, Bars, Kneipen und Imbissbuden, aber auch mehreren Theatern und dem Operettenhaus sowie dem Wachsfigurenkabinett Panoptikum. Zu den bekanntesten Institutionen im Bereich erotisches Gewerbe auf dem Hamburger Kiez zählen das Dollhouse, das A la Charm und das Safari. Ein weiteres traditionsreiches Etablissement ist der Club de Sade, einer der ältesten SM-Clubs Europas, der bereits seit den 1960er Jahren existiert. Dieser bunten und vielfältigen Mischung verdankt Hamburgs Rotlichtviertel seine besondere Anziehungskraft, und daran dürfte sich wohl auch in den kommenden Jahrzehnten nichts ändern.